Kampfsportzentrum Hanewald

 

 

Thai Boxen


Das Muay Thai ist eine der ältesten Kampfsportarten und vor allem in Thailand sehr beliebt.
Der Hauptunterschied zum durchschnittlichen Boxkampf liegt im Körpereinsatz. Darf beim Boxen nur mit den Fäusten gekämpft werden, so kommen in der thailändischen Version auch Knie, Ellenbogen, Füße, Kopf und Schienbeine zum Einsatz. Bis auf die Leisten des Gegners darf überall angegriffen werden. Dies stellt ein hohes Verletzungsrisiko für die Kämpfer dar, denn sie sind tragen als einzigen Schutz ihre Boxhandschuhe.
Trotz dieser Kampfform wird sehr viel Wert auf die Einhaltung der Traditionen und Rituale im Wettkampf geachtet. Vor dem Kampf werden spirituelle Zeremonien durchgeführt, beispielsweise die „Wai Khru„. Dabei erweisen sich Lehrer und die Schule der Kämpfer sich in einer Runde gegenseitigen Respekt und der rituelle Tanz „Ram Muay“ wird aufgeführt.
Die Techniken des Thai Boxens beruhen auf der Nachahmung verschiedener Tiere. So fließen die Bewegungen von Tieren ein wie dem Kranich, Wasserbüffel, Kampfhahn oder dem Tiger. Entscheidend für die Kämpfer ist die „wall of defense“, die Verteidigungswand. Dabei schützen sie sich mit Ellenbogen, Vorderarmen und ihren Knien. Nur so können sie sich grundlegend gegen Angriffe ihrer Gegner wehren.
Thai Boxen ist ein Nationalsport Thailands und trotz der rabiaten Techniken sehr beliebt. Durch das hohe Verletzungsrisiko bei Knie- und Ellenbogentechniken gilt sie als eine der härtesten Kampfsportarten der Welt. Thai Boxer müssen monatelang trainieren um einen solchen Kampf zu bestehen. Dies ist auch notwendig, denn durch die gefährlichen Angriffe gab es bereits Todesfälle in den Ringen.  

 

 

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